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Seit rund zehn Jahren haben die Bewohner von Port Saintsbury kaum Neuankömmlinge mehr begrüßt. Es scheint, als hätte ein unsichtbarer Nebel die kleine Hafenstadt in Alaska, deren Einwohnerzahl sich auf ca. 10.326 Einwohner beschränkt, einfach von der Außenwelt abgeschirmt. Die Stadtbewohner leben in einer Gemeinschaft, treffen sich jeden Sonntag beim Pastor in der Kirche, um die kleinen Sünden zur Beichte zu tragen. Man begegnet sich Tag für Tag. Ein jeder scheint den jeweils anderen zu kennen und so gibt man sich besonders viel Mühe die düsteren Geheimnisse für sich zu behalten. Sei es die Mutter, welche sich Nachts heimlich davon schleicht, um in der Nachbarstadt anschaffen zu gehen, damit sie ihre drei Kinder versorgen kann. Oder der Geschichtslehrer, welcher seine schwangere Ehefrau mit seinen Schülerinnen betrügt, wenn keiner genau hinsieht. Es sind nicht nur die Geheimnisse, welche jeder wohlbehütet hinter seinen Türen versperrt, sondern auch die düsteren Legenden, welche von Generation zu Generation weitergetragen werden. Man spricht nie laut über die Dinge, welche nicht sein sollen und doch reicht ein Blick, um es zu wissen.

In Port Saintsbury ist mehr Schein als Sein. Touristen kommen selten und besuchen auf ihrer Durchreise das kleine Motel, welches sich auf dem ehemaligen Grundstück einer Nervenheilanstalt befindet. Gäste, welche mitten in der Nacht überstürzt die Stadt verlassen, weil sie glaubten glühende Augen zu sehen. Auch die Fischer am Hafen legen nie lange an. Sie berichten von leisen Gesängen, welche nach ihnen rufen. Sonntags ab 23 Uhr besucht niemand mehr den kleinen Friedhof. Nicht mehr, seit man sich erzählt, dass dort ein seltsames Mädchen weint.

Whats happend?
Seit zehn Jahren erfolgt eine Mordserie in Port Saintsbury, in welcher mehrere Kinder und Teenager im Herbst verschwinden. Die Morde verlaufen stets nach dem selben Prinzip: Die Personen werden als vermisst gemeldet und werden einige Tage später vereinzelt erwürgt in der Nähe des Hafens gefunden. Sie haben weit aufgerissene Augen und ihre Hände sind auf der Brust gefaltet. Dazwischen befindet sich eine Origami-Figur.

Fünf Monate sind vergangen, seit Port Saintsburry endlich wieder aufatmen kann. Dank der zahlreichen Helfer ist es Sheriff Mark Hall gelungen den vermeintlichen Origami-Killer zu überführen. Nach der Gerichtsverhandlung wurde Oliver Rickards in das Staatsgefängnis abgeführt, obwohl er stets beteuerte unschuldig zu sein. Dort fand er auch schon bald sein Ende, wurde er Opfer der dort inhaftierten Sträflinge, welche den Jahre lang gesuchten Killer das gaben, was er verdiente: einen abscheulichen Tod.

Doch der Tod des Orgiami-Killers wirft viele Fragen auf, welche auch den Sheriff nicht zur Ruhe kommen lassen wollen. Wie durch Geisterhand fliegen ihm kleine Indizien zu, welche darauf erschließen, dass er womöglich den falschen Mann ins Gefängnis abgeführt hat. Auch der hiesige Verlag lässt sich nicht länger von dem amtierenden Bürgermeister den Mund verbieten und wühlt in den tiefsten Ecken und stößt auf schaurige Geschichten.

Ist es möglich, dass die Menschen in Port Saintsbury bereits seit Jahrzehnten, wenn nicht gar seit Jahrhunderten, nicht unter sich sind? Dass es weitaus mehr gibt, als die menschliche Existenz und das, was man sich als Legenden und Schauermärchen erzählte, einen womöglich wahren Hintergrund hat?

Das im Reservat bislang abgeschieden lebende Wolfsrudel hat sich entschieden, sich weiter in die Stadt vorzuwagen, nachdem die Menschen von mysteriösen Ereignissen berichten, welche sie Nachts gesehen zu haben meinen. Auch das Haus, in welchem "Jane Doe" tot aufgefunden wurde, wirft weitere Frage auf, scheinen weder Frühling noch Sommer in der Lage gewesen sein, die dort verdorrene Erde wieder mit zum Erblühen zu bringen. Auch die Geschwister Mitchell, welche in Alaska versuchten ein neues Leben in Angriff zu nehmen, versuchen gemeinsam mit dem Sheriff, sowie dem Verlag Daily Planet, die Bewohner Port Saintsburys zu beschützen. Doch ahnen sie nicht, das der neue Anführer eines Hexenzirkels längst unter ihnen weilt und darauf wartet, Verstärkung zu bekommen, um Mächte zu entschlüsseln, von welchem niemand glaubt, dass sie tatsächlich existieren.


Fakten
» plotbezogenes Fantasy RPG mit Mysteryelementen
» Szenentrennung mit FSK 21 Empfehlung
» fiktive Kleinstadt »Port Saintsbury«, Alaska
» IP-Aufgaben und Geheimnisse müssen erfüllt und gehütet werden
» verschiedene Wesen erlaubt
» Urban Legends & Gossip Talk

Urban Fantasy
FSK 21
Mystery
Szenentrennung



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posted: 22 Sep 2019, 18:49
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